Kaum stand er im Restaurant in Leipzig am Herd, da war er auch schon Entdeckung des Jahres des „Gault Millau“ – Peter Maria Schnurr.

Als erstes Restaurant in den 5 neuen Bundesländern wurde das „Falco“ im 27. Stock des Leipziger Hotels „The Westin“ nun vom „Michelin“ mit zwei Sternen ausgezeichnet.

„Wir haben hier 2005 bei Null angefangen und seit dreieinhalb Jahren keine Kompromisse gemacht.“

Nun ist der Baden-Württemberger Küchenchef mit seinem Team in der Spitzengastronomie angekommen. Die zwei Sterne für das „Falco“ sieht Schnurr als „Leuchtfeuer für den Osten“. Für ihn ist es wichtig, das jemand die Vorreiterposition einnimmt. Damit die Gastroszene davon profitieren und nachziehen kann.

Nun macht sich Peter Maria Schnurr auf den Weg in die „Weltliga“. Sein Ziel: Drei Sterne im „Michelin“.

Gourmet-Restaurant FALCO

Gerberstraße 15, Tel: 0341/9 88 27 27,
Infos: www.falco-leipzig.de
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 19.00 Uhr – 23.00 Uhr

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Zum 1. Januar 2009 wird das Jugendschutzgesetz (JuSchG) in § 10 geändert. Das ist eine Folge des dann in Kraft tretenden Gesetzes zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens. Danach dürfen auch an Jugendliche über 16 Jahren keine Tabakwaren mehr abgegeben werden und sie dürfen in Gaststätten nicht mehr rauchen. Eine Übergangsfrist gilt für die Automaten. Diese müssen erst zum 1. Januar 2009 umgestellt werden.

neu ab 1.1.2009:

§ 10 Rauchen in der Öffentlichkeit, Tabakwaren
1) In Gaststätten, Verkaufsstellen oder sonst in der Öffentlichkeit dürfen Tabakwaren an Kinder oder Jugendliche weder abgegeben noch darf ihnen das Rauchen gestattet werden.
(2) In der Öffentlichkeit dürfen Tabakwaren nicht in Automaten angeboten werden. Dies gilt nicht, wenn ein Automat
1. an einem Kindern und Jugendlichen unzugänglichen Ort aufgestellt ist oder
2. durch technische Vorrichtungen oder durch ständige Aufsicht sichergestellt ist, dass Kinder und Jugendliche Tabakwaren nicht entnehmen können.

Aus diesem Grund wird ab Januar ein neuer Aushang für Restaurants nötig, der ab Dezember 2008 im Dehoga-Shop erhältlich sein wird.

Nun ja, eigentlich hatte ich mich auf diesen Abend gefreut. Nicht nur, weil er in trauter Zweisamkeit stattfinden sollte, auch weil ich schon ewig nicht mehr chinesisch essen war.
Als wir allerdings im Mekong in Zittau, unweit der wunderschönen Altstadt, ankamen, begrüßte uns ein vom Regen verwischter handgeschriebener Zettel, der kaum zu entziffern war und teilte uns eine Schließung bis zum besagten Tag mit. Im ersten Moment ein bißchen enttäuschend, allerdings hätten wir das Haus ja auch am nächsten Tag noch einmal aufsuchen können.

Auf den zweiten Blick machte uns dann aber doch Einiges stutzig. Komisch war, das auf dem Schild weder ein Betriebsurlaub noch eine Neueröffnung angekündigt wurde. Wenige Tage vorher hatte das Gebäude noch ein riesiges Baugerüst vor den Pforten stehen, was auf eine eventuelle Renovierung schließen lies. Das Restaurant verfügt über eine große Terrasse – auch hier weder Stühle noch Tische zu sehen, die darauf hindeuteten, das es zum morgigen Tag wieder den gewohnten Betrieb aufnehmen würde. Beim Blick durch das Fenster gab sich dann ein komplett chaotisches Bild. Farbeimer, Leitern und einen total beklecksten Teppich nahmen wir wahr.

Eine Homepage, der man eventuelle Infos hätte entnehmen können, existiert für diese Gaststätte nicht. Im Branchenverzeichnis ist man allerdings noch geführt. Weitere Recherchen blieben bis dato erfolglos. Eine wahrlich seltsame Geschichte.

Sollte der Betreiber des Hauses sich zu einer Wiedereröffnung entschließen, wird es mit Sicherheit schwer werden Gäste ins Restaurant zu holen – ob nun neue oder bekannte Gesichter. Auch wenn ich vorher nur Positives über das Mekong vernehmen konnte, so werden wir nicht die Einzigsten gewesen sein, die einen Abstecher ins Ungewisse gemacht haben.

Nach 3 Stunden Verhandlung in Karlsruhe über die Klage von zwei Wirten und eines Diskothekenbesitzers stand am Ende fest: Die entgültige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes wird erst Ende Juli fallen und werde richtungsweisend für die gesamte deutsche Kneipenlandschaft sein. So Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier.

Auch wenn es vordergründig nur um die Nichtraucherschutzgesetze von Baden-Württemberg und Berlin gehe, seien die Verfahren exemplarisch für eine Reihe vorliegender Klagen. Geklagt hatten zwei Gastwirte aus Tübingen und Berlin sowie der Betreiber einer Heilbronner Diskothek. Dem Verfassungsgericht liegen etwa 30 Verfassungsbeschwerden gegen Rauchverbote vor. Das Gericht werde prüfen, ob die Ausnahmen vom Verbot gerechtfertigt seien.

Dehoga-Chefin Ingrid Hartges zitierte aus Studien und Mitgliederumfragen des Dehoga-Bundesverbandes, des Dehoga-Landesverbandes Baden-Württemberg und eines Marktforschungsinstitutes die negativen Auswirkungen auf Umsatz und Ertrag: Nach diesen Einschätzungungen hat etwa die Hälfte der Gastronomiebetriebe durch den Nichtraucherschutz Umsatzrückgänge von durchschnittlich 20 bis 25 Prozent.

Den Vertretern der Bundesländer Baden-Württemberg und Berlin und des Deutschen Krebsforschungszentrums wurde ein breiter Raum zur Darlegung und Verteidigung ihrer Argumente eingeräumt.

Bereits zum siebten Mal schreibt der Leaders Club Deutschland seinen Award für innovative und kreative Gastronomiekonzepte aus. An der Ausschreibung können sich Gastronomen aus Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz mit Konzepten bewerben, die wettbewerbsfähig, praktikabel und multiplikationsfähig sind. Vorraussetzungen für das „LEADERS CONCEPT DES JAHRES“ sind lediglich der Mut die eigene Karriere zu gestalten sowie das die Umsetzung des Konzeptes zum Zeitpunkt der Bewerbung noch keine zwei Jahre realisiert ist. Vergeben wird der Preis im Rahmen einer Branchenveranstaltung am 10. November 2008 im Stadtgarten Essen. Mit dem im Jahre 2002 ins Leben gerufenen Wettbewerb will der Leaders Club Innovationen dieser Branche fördern und zur Selbstständigkeit motivieren.

Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2008. Eine Fachjury trifft die Vorauswahl und bestimmt die Nominierten für die Award-Nacht. Bereits die Nominierung bedeutet für junge Gastronomen die Anerkennung ihrer Idee durch Branchenkollegen und den Schritt in die Öffentlichkeit. Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren sich die Teilnehmer mit einer Kurzvorstellung von Vision und Konzept sowie dem im Vorfeld gedrehten Video.

Wer es mit seinem Konzept bis ins Finale schafft, bekommt direkte Unterstützung vom Leaders Club: Einladung zur Award-Nacht, Profi-Video über den Betrieb sowie die kostenlose Mitgliedschaft im Leaders Club für ein Jahr. Die Mitgliedschaft bedeutet für die Nachwuchsgastronomen die Einbindung in das Leaders Club-Netzwerk mit Teilnahme an Clubtreffen und Fachstudienreisen.

Das Gastgewerbe gilt als das zweitälteste Gewerbe der Menschheit. Bereits vor 4000 Jahren ist von einer Schenkwirtin die Rede, die einen verzweifelten Mann am Tresen tröstet. Wussten Sie, dass Goethes Großvater Gastwirt war und Schiller ständig was auf dem Kerbholz, nämlich Zechschulden, hatte? Oder wie eine Menschenfressergabel oder ein Brot aus der ältesten Betriebskantine der Welt aussehen?

Erstmals widmet sich eine von drei Museen gemeinsam veranstaltete Ausstellung der Gastgewerbe-Historie über Jahrtausende hinweg. Mit zum Teil einmaligen Objekten verschiedener Kulturkreise bekommt der Museumsgast Einblicke in die Anfänge des Gastgewerbes, dessen Besonderheiten, dessen skurrile und unbekannte Seiten.

In einem Erfurt-Kapitel und zwölf Komplexen werden mit zum Teil einmaligen Exponaten verschiedenste Themenkomplexe behandelt: Hier einige Beispiele:

Vom Feind zum Gast
Der Mensch kocht, das Tier nicht. Die Evolution des Menschen geht parallel mit der Evolution des Kochens. Unsere Vorfahren begannen vor 250.000 Jahren (nach neuesten Theorien schon vor 2 Millionen Jahren) zu kochen. Moderne Thesen lauten: Nicht durch Arbeit, sondern durch die Vorliebe für warmes Essen ist der Homo erectus intelligent geworden. Gekochte und gebratene Nahrung hat die rapide Hirnentwicklung mehr befördert als jede andere Kulturleistung (Wrangham). Das gemeinsame Essen und Trinken – gehen wir doch mal ein Bier trinken – sind noch heute die wichtigsten Zeichen von Friedens- und Verständigungswillen.

Imbiss-Buden, Garküchen, Betriebskantinen und Kneipenbordelle im alten Orient, in Ägypten und Rom
Mit der Etablierung von Waren-Austausch-Wirtschaftssystemen und Geldwirtschaft im alten Orient wird das Gewähren von Gastlichkeit unter bestimmten Voraussetzungen (Urbanität, Mobilität, Verkehr) eine ganz normale Dienstleistung und unterliegt den Gesetzen des Marktes. Eine 4500 Jahre alte Brotbackform zeigt, wie es in den Betriebskantinen der Pyramidenarbeiter zuging. Im alten Rom frönt man illegalem Glücksspiel oder geht gleich ins Kneipen-Bordell.

Ein innovationsfreudiges Gewerbe
Kaffeehäuser sind im 18. Jahrhundert und Restaurants im 19. Jh. völlig neuartige Betriebsformen, die an der Entwicklung von den groben Sitten zur feinen Lebensart wesentlichen Anteil tragen. Das Hotelsilber wird im Jahr 1770 in Thüringen erfunden. Im 19. /20.Jh. entwickelt sich das Gastgewerbe zur Innovationslokomotive im Bereich Hotellerie, Großverbrauch, Getränke- und Küchentechnik.
Heute befindet sich das Gastgewerbe im Spannungsfeld von Global und Regional, von Einzellösung und System.
Fernseh- und Molekularköche haben Hochkonjunktur. Das Kaffeehaus mit Kuchen ist tot, dafür gibt es den Coffee Shop mit Latte (macchiato). Thüringen befindet sich im Segment Hotelporzellan mit Kahla an der Weltspitze.

Die Sonderausstellung kann vom 17. Mai bis zum 5. Oktober im Stadtmuseum Erfurt angeschaut werden.

Danach ist dies noch in zwei Städten möglich:
Deutsches Klingenmuseum Solingen
31. Oktober 2008 bis 13. April 2009

August Kestner Museum
13. Mai 2009 bis 30. August 2009

Klassische Eleganz oder neumodisches Design, traditioneller Service oder unkonventionelle Bedienung. So vielfältig wie die gastronomischen Konzepte sind ihre Zielgruppen. Konzept und Gast muss also aufeinander abgestimmt sein.

Eine Herausforderung, die nicht allen Gastronomen und Hoteliers gelingt. Der Grund: Sie fokussieren ihre Aktivitäten nicht, sondern streuen sie breit. Einerseits, weil ihnen ein klares Profil fehlt, andererseits weil sie versuchen, möglichst viele potenzielle Gäste zu erreichen. Doch ohne klar definierte Zielgruppen wird man kaum das Gehör seiner Gäste finden. Weder in neuen Häusern noch in etablierteren. Gerade dort gilt es, das Marketingkonzept kontinuierlich zu prüfen, zumal sich die Ansprüche der Gäste verändern und weiterentwickeln. Wer das verpasst, läuft irgendwann an der angesprochenen Zielgruppe vorbei. Oder sie an ihm.

Allein der direkte Kontakt mit den Gästen an der Rezeption, im Restaurant oder auf der Etage reichen nicht aus. Deshalb arbeiten viele Hoteliers mit regelmäßigen Gästebefragungen.

Also zeichnet sich ein effizientes Hotelmanagement nicht allein dadurch aus, dass die Mitarbeiter Gästewünsche erfassen und irgendwo registrieren. Die ganzen Informationen müssen gesammelt, geordnet, gepflegt, ausgewertet und umgesetzt werden. Manuell lässt sich das nicht mehr handhaben. Da sind technische Lösungen gefragt, die nicht nur großen Hotelgruppen, sondern auch kleinen, privat geführten Häusern Zielgruppenarbeit und Gästeservice erleichtern.