Gourmet


Dresdens berühmte Spezialitätenbrennerei Augustus Rex ist im Medaillenrausch: Beim „World Spirits Award“, einer der renommiertesten und hochwertigsten Prämierungen weltweiter Spirituosen, wurden heute im österreichischen Klagenfurt alle sechs eingereichten edlen Tropfen der Dresdner Destille mit dem begehrten Edelmetall ausgezeichnet. Augustus Rex erhielt fünfmal Gold und einmal Silber!

Die Sorten „Schwarze Knorpelkirsche“, „Trauben-Edelbrand Weißburgunder“, „Kakao Geist“, „Heidelbeer-Likör“ und der „Schwarze Johannisbeer-Likör“ erhielten jeweils eine Goldmedaille, der „Pflaumenbrand“ konnte Silber erlangen. Der Dresdner Kakaogeist wurde sogar Sortensieger und somit zum weltbesten Kakaogeist gekürt. „Wir sind sehr froh und stolz über dieses fantastische Ergebnis. Es zeigt deutlich, dass wir mit unserer Unternehmensphilosophie den richtigen Weg eingeschlagen haben“, so Firmenchef Georg W. Schenk. Der gebürtige Schweizer und langjährige Wahldresdner gründete 2001 im Weinkeller des ehemaligen Weinbergs von Dresden-Klotzsche die „Erste Dresdner Spezialitätenbrennerei“. Mittlerweile fertigt Augustus Rex mehr als 80 sortenreine Brände aus allen Obstarten. „Seit unserer Unternehmensgründung erhielten wir bei internationalen Prämierungen immerhin 73 goldene, silberne und bronzene Auszeichnungen für unsere Destillate. Mit den heute verliehenen Auszeichnungen haben wir nun exakt 79 Preise erhalten“, freut sich Georg W. Schenk.

Der Name Augustus Rex verdeutlicht das Firmenkonzept: „Ohne August den Starken, der den Obstanbau in Sachsen nachhaltig beeinflusste, gäbe es die vielen alten Streuobstwiesen rund um Dresden nicht, die mit ihren längst vergessenen, aber köstlichen Obstsorten heute die Grundlage für unsere sortenreinen Destillate bilden“, erläutert Schenk. Ziel der Brennerei ist nicht nur der Genuss der edlen Tropfen, sondern vor allem auf diese Weise auch die oftmals vom Aussterben bedrohten Obstsorten zu erhalten. Georg W. Schenk ist daher immer auf der Suche nach neuen, alten Sorten: „Wer kennt heutzutage schon noch die Apfelsorte ‚Weißer Klarapfel’, den ‚Böhmischen Rosenapfel’ oder die Birnensorte ‚Gute Luise von Avranches’? Dabei schmecken diese Sorten nach so vielfältigen Aromen, wie es kein Industrie-Apfel aus dem Supermarkt jemals schaffen kann“, schwärmt Schenk.

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Anlässlich des 2. Jubiläums der Community Oberlausitz am 25. September 2009 lud Initiator und Moderator Steffen Klaus zum 7. Livetreffen ein. Im Mittelpunkt des Abends – ganz getreu der Tradition – Networking, Austausch, interessante Gespräche. Zahlreiche Unternehmer & Führungskräfte folgten der Einladung zum großen Geburtstagsevent ins Erbgericht Tautewalde – dem diesmaligen Gastgeber.

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Relativ unscheinbar wirkt das Haus am Straßenrand mitten in dem verschlafenen Dörfchen Tautewalde, einem Ortsteil von Wilthen in der Oberlausitz. Kaum zu erahnen, was sich hinter den Pforten des Erbgerichtes verbirgt. Schon beim Eintreten verblasst der erste Eindruck und es offenbart sich ein kulinarischer Tempel, umgeben von historischen Gemäuern und traumhaftem Hinterhof mit besonderem Augenmerk auf die wortwörtliche Schauküche.

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Das Team unter der Leitung von Enrico Schulz zauberte wahre Genüsse, der Service geführt von Nadine Schulz agierte perfekt. Herzhafte Kanapee´s, Zweierlei Bruscetta und Zwetschgen mit Vanillecreme sind nur ein kleiner Auszug des Flying Buffets dieses Abends. Beste Voraussetzungen für ein perfektes Event, dem der Gastgeber gerecht wurde.

Auch im kleineren Kreis wurden Neuigkeiten der Region ausgetauscht, neue Kontakte geknüpft und bestehende Beziehungen vertieft. Am Ende des Abends waren sich alle einig, diese Veranstaltung ist kaum zu toppen – resultierend neuer Stammgäste.

Mitten in der historischen Altstadt von Bautzen eröffnete vor einigen Wochen ein kleines aber feines Restaurant seine Pforten. Via Twitter erfuhr ich von dem sogenannten „neuen Stern am Bautzner Gourmethimmel“ namens „Culinarium„, einst bekannt als Tempo Moderno.

Häuser mit gehobenerem Anspruch (die diesem auch gerecht werden) sind hier in der Region seltener Natur, demnach ließ ein Besuch nicht lange auf sich warten. Das Restaurant selbst verfügt über einen Gastraum mit schätzungsweise ca. 20 Sitzplätzen, sowie einem kleinen Kellergewölbe mit der in etwa selben Kapazität. Alles in allem modern eingerichtet, wobei das Licht sehr kühl ausfiel, was das Ambiente leicht unstimmig wirken ließ.

Beim Einblick in die Speisekarte erweckte sich mir der Eindruck, das sich Unschlüssigkeit breit machte, ob nun eher Gourmetküche oder gute Oberlausitzer Hausmannskost im Vordergrund stehen soll. Angefangen vom sorbischen Gericht, weiter zur asiatischen Küche bishin zum Rindspaillard wird dem Gaumen schmackhaft gemacht. Die Getränkekarte erwies sich als stimmig.

Mein Augenmerk fiel auf das Angus-Rinderfilet sowie einer Crème Brûlée zum Dessert. Mit dem Servieren des Aperitifs folgte auch sogleich das Amuse-Gueule, ein Kräuterquark mit Weißbrot. Schön wäre hierzu ein Brotteller inklusive Buttermesser gewesen um nicht zum Steakmesser greifen zu müssen. Ausgehoben wurde dies leider auch nicht, vor bzw. mit dem Hauptgang. Das Rinderfilet selbst war auf den Punkt gebraten und ließ keine Wünsche offen. Nur das Dessert hatte es in sich. Liebevoll angerichtet, leider aber flockig und dadurch ungenießbar. Auf meine Reklamation reagierte „Patrick“ (wie sich auf der Rechnung rausstellte) freundlich, bot mir umgehend den Umtausch bzw etwas Anderes an. Verflogen war der Appetit, so dass die Speise sofort storniert und der geordete Latte als Geschenk des Hauses gereicht wurde. Erwähnt an dieser Stelle sei noch, das wir beim Zahlen lediglich eine Zwischenrechnung statt eines Bewirtungsbeleges ausgehändigt bekamen. (?)

Alles in allem herrscht ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Servicepersonal glänzt mit Fachkenntnis, Freundlichkeit und Aufmerksamkeit, ohne dabei aufdringlich zu sein. Für den Vergleich eines L´Ambiente reicht es noch nicht, hierfür fehlt es an den gewissen gastronomischen I-Tüpfelchen.

KulVinKulinarische Spezialitäten, edle Weine, spektakuläre Koch-Shows und spannende Cocktailmeisterschaften – die Messe Dresdner Kulinaria & Vinum ist die Dresdner Feinschmecker-Messe die für Genuss und Lebensfreude steht.

Vom 06. bis 08. März 2009 treffen hier Feinschmecker, Hobbyköche und Weinliebhaber, Gourmet-Gastronomen und Hersteller exklusiver Produkte aufeinander, um in anregender Atmosphäre das Neueste der Welt des Hochgenusses zu entdecken. Das Rahmenprogramm umfasst Kochduelle, Schaukochen, einen Weinwettbewerb, ein Bierseminar, Fachvorträge bis hin zum Abendprogramm.

Vom 12. Januar bis 08. März finden hierzu die Kulinaria-Menü-Wochen statt. Aus regionalen, saisonalen und handwerklich hergestellten Produkten zaubern Ihnen zur Einstimmung 29 Restaurants der Region ein exquisites Menü. Im Preis von 33,00 Euro ist eine Freikarte für den Besuch der Messe enthalten. Hier gibt es einen Überblick über alle teilnehmenden Restaurants.