…wie man es wahrscheinlich nicht angehen sollte.

Hier die Geschichte dazu:
Die “Goldene Höhe” in Rabitz unweit von Bautzen schenkt ein Bild der Gastlichkeit. Wunderschönes Ambiente, traumhafter Aussenbereich, zum Essen einladende Speisekarte.

Auf Grund der Suche nach einer passenden Location für ein Businesstreffen sind wir auf dieses Restaurant aufmerksam geworden. Eine erste Anfrage stellte ich via Email mit der Bitte eines Angebots. Ob sich dafür in diesem Haus niemand zuständig fühlte, ich weiß es nicht. Mehr als Hoffen auf eine Antwort blieb mir jedenfalls nicht.

Es vergingen ca 2 Wochen als wir zufällig in der Gegend waren und uns einfach die Räumlichkeiten vor Ort mal ansehen wollten. Wie es der Zufall wollte, war der Chef des Hauses zugegen, so dass wir unsere Anfrage mit ihm persönlich besprechen konnten. Geplant war ein Stehempfang mit Begrüßungsgetränk und Fingerfood. Vom ersten Eindruck her schienen unsere Vorstellungen durchzugehen, er notierte alles und versprach uns umgehend ein Angebot zuzusenden. Auf meine Frage im Bezug auf die unbeantwortete Email bekam ich eine Entschuldigung seinerseits, jedoch ohne eine weitere Erläuterung dazu.

Auch diesmal verging einige Zeit ohne das ein Angebot einging. Beim nochmaligen Nachfragen via Telefon bekamen wir zu hören, ob wir unsere Anfrage noch einmal schriftlich festhalten und zusenden könnten. Selbstverständlich kamen wir dieser Bitte nach und schickten diesmal ein Fax mit unseren Vorstellungen sowie einer Frist, bis wann wir das Angebot erwarteten. Was jetzt folgt – ihr wisst es sicher schon. Es folgte nichts.
Beim nächsten Telefonat, welches eigentlich eine Stornierung der Veranstaltung zur Folge haben sollte, bekamen wir eine Entschuldigung zu hören sowie die Zusage, das das gewünschte Angebot binnen weniger Tage in unseren Händen sein sollte. Wieder verstrich die Frist um mehrere Tage.

Bei der heutigen Stornierung unsererseits bekam ich noch nicht mal mehr eine Entschuldigung. Lediglich die Antwort, das wir doch eigentlich schon alles vor Ort besprochen hätten…

Mir bleibt nichts weiter als zu hoffen, das dies ein Einzelfall war.

Update: 10.08.2008

Zur großen Überraschung landete heute ein Schreiben im Postfach, in dem das Haus sein Bedauern darüber äußert, das die geplante Veranstaltung nicht Zustande gekommen ist.

Immer noch geteilter Meinung, da es den Anschein erweckt den Fehler auf unserer Seite suchen zu müssen, freue ich mich dennoch darüber. Das kleine Licht am Horizont des Gastro-Himmels leuchtet wieder stärker. Wenn es auch viele „schwarze Schafe“ gibt, so gibt es nur wenige, die auch lernfähig bzw einsichtig sind. Wir werden es sehen, vielleicht gibt es ja doch ein nächstes Mal…

[via Mail, danke Steffen)]

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