Nun ja, den guten Vorsätzen zum Trotz, war es in letzter Zeit mal wieder recht still bei gastro expérience.

Grund dafür war unter anderem meine mal eben über Nacht übernommene Tätigkeit als Restaurantleiterin. Was selbstverständlich erstmal etwas „Aufräumarbeit“ mit sich brachte. Demnach mussten andere Dinge in den Hintergrund rücken und Prioritäten neu gesetzt werden.

In den letzten Tagen erhielt ich verstärkt Nachfragen, was denn nun aus diesem Projekt hier werde, ob ich keine Lust mehr hätte etc. Die Pressemitteilungen zum veröffentlichen auf dieser Seite sprengen mein E-Mail-Postfach (an dieser Stelle: vielen Dank für eure Mühe, aber NEVER!).

Hier nun meine Antwort: Die Lust ist da, Themen zum schreiben gibts mehr als genug. Die Zeit zum niedertippen fehlte jedoch. Vielleicht sollte ich mal überlegen, auf Podcasts umzuschwenken, die kann man während der Autofahrten aufnehmen. ;-) Es gibt hier keine Versprechen für regelmäßige Postings, nur das Statement, das gastro expérience definitiv nicht offline geht.

[u.a. via Twitter - Danke Götz]

coBereits zum 6. Mal lud Initiator und Moderator Steffen Klaus am gestrigen Abend zum gemütlichen Beisammensein mit anregenden Gesprächen ein. Ca. 45 „plauderwütige“ Networker kamen der Einladung nach und verbrachten einen stimmungsvollen Abend. Für die musikalische Umrahmung sorgte der 19-jährige Jungpianist Paul Wauer.

Gastgeber des diesjährigen Jahresbeginntreffens der Community Oberlausitz war der Honigbrunnen. Schon aus weiter Ferne ist er zu sehen, thronend direkt auf dem Löbauer Berg. Von dem im schweizerischen Baustil sanierten und restaurierten Haus genießt man eine fantastische Aussicht in die Weite und Schönheit der Oberlausitzer Berg-, Heide- und Teichlandschaft.

honigbrunnen

Das Restaurant lockt mit Wohlfühlatmosphäre, ausgewählter Speisekarte und fairen Preisen. Gute Gründe für die Ausrichtung einer Veranstaltung der etwas anderen Art.

Kleiner Rückblick…

Unsere Anfrage mit allen Details wurde binnen kürzester Zeit beantwortet, ein Termin zur Absprache folgte sogleich. Die Absprache vor Ort wurde dann doch eher zum Hindernislauf. Ein Problem jagte das Nächste, wobei das Größte wahrscheinlich die Verständigung war. Unvorbereitet erschien die dortige Stellv. Restaurantleiterin zu diesem Termin, wobei die Absprache nur noch der reinen Formsache diente, da alle Einzelheiten bereits in unserer Anfrage standen. Unsere Vorstellungen beliefen sich auf einen Stehempfang mit Begrüßungsgetränk und kleinen Häppchen in Form von Kanapee´s und Fingerfood. Getränke sollten von jedem Teilnehmer selbst vor Ort geordert und gezahlt werden. Meiner Meinung nach, ist hier nicht viel falsch zu verstehen. Die Umsetzung ist auch nicht der Rede wert.
Das wir vor Ort kein Preisangebot bekamen, ist zwar etwas untypisch, dennoch nachvollziehbar, anhand der fehlenden Preiskalkulation in der Küche. Die Erläuterung hierzu, von einer Repräsentantin dieses Hauses, erschauderte eher.
Bis zum Veranstaltungstag schlichen sich kleine Unzulänglichkeiten ein, der Hammer jedoch ereignete sich ca. 6 Stunden vor Beginn des Events, als man uns mitteilte, das das Haus nur über 3 Stehtische verfügte. Bei einem bestellten Stehempfang für 50 bis 70 Personen!!! Die Frage kam auf, ob sich hier in der Führungsriege des Hauses nicht einige Fehlbesetzungen eingeschlichen hatten.
Mit etwas Improvisation stellten wir dem Haus geliehene Tische zur Verfügung, in der Hoffnung, das nicht noch ein Desaster eintreten würde.

Resümee…

Der Abend selbst verlief reibungslos. Zuvorkommendes, freundliches Personal, wenn auch in der Dienstplangestaltung eine Servicekraft mehr berücksichtigt hätte werden können. Das Fingerfood entsprach dem Haus, der Nachservice passte perfekt. Unserem Wunsch einer Rechnung statt eines Bewirtungsbeleges kam man sofort nach.
Alle Gäste bestritten ihren Heimweg mit zufriedenen Gemütern und bekamen von den Organisationsschwierigkeiten im Vorlauf nichts mit – die Hauptsache.

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Ein ereignisreicher Abend mit neuen Erfahrungen, interessanten Persönlichkeiten und kommunikativem emsigen Summ Summ der Hummeln, Bienen und anderer nicht zu geordneter Gattungen im Honigbrunnen. ;-)

Auch unser Haus beteiligte sich zum gestrigen Valentinstag am „Verliebten-Marathon“. Unser „Valentinchen“ bescherte uns ein volles Haus. Eigens für diesen Anlass stockten wir unseren Dekovorrat nochmal erheblich auf. In die Seite eventipp.de habe ich mich beim ersten stöbern schon gleich verguckt, so dass der Valentinstischschmuck unbedingt von hier geordert werden musste.

Nun ja, bevor die ersten Gäste den Veranstaltungsraum betraten, sahen die Tische richtig „putzig“ aus. Die Ernte an Lob dafür, ließ sich auch wirklich sehen und ging ehrlich gesagt runter wie Öl.

Erstaunlich für mich war dann das böse Erwachen zum Ende der Veranstaltung – die Hälfte der Deko auf den Tischen fehlte. Einfach unfassbar, wie dreist man sich als Gast benehmen kann.

Hier die Liste der Top 3:

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Auf Platz 3: Die Acrylherzen zierten vor der Veranstaltung jeden Tisch. Nun reicht der Bestand gerade noch für einen Einzigen.

 

 

 

flügel

 

 

Platz 2: Na gut okay, diese Engelsflügel sind schon wirklich ein echter Hingucker und waren auch mein Favorit. Dennoch nicht nachvollziehbar.

 

 

 

 

engel

 

 

Platz 1: Diese Engelsfigürchen messen gerade mal 8cm und sind daher leicht in jeder Handtasche platziert.

 

 

 

Liebe Gäste!

Gern geben wir unsere Lieferanten preis, bieten Dekoanregungen oder zeigen Ihnen vor Ort Serviettenfalttechniken. Ich bitte Sie inständig, weder das Inventar anketten oder festkleben zu müssen noch demnächst Taschenkontrollen durchzuführen. Wie peinlich ist das denn? Ein klitzekleiner Appell an Vernunft bzw an eine gute Kinderstube.

Einen richtig lieben Valentinstagsgruß fand ich heute nach Dienstschluss auf meinem Auto. „Meine“ Azubis lebten ihre kreative Ader aus und nutzten den erneuten Schneefall…

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Vielen lieben Dank! Wo andere vielleicht sauer reagiert hätten, fand ich´s richtig süß und hab mich riesig gefreut.

Allen Verliebten wünsche ich noch einen wunderbaren Ausklang des Valentinstages.

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