Im Januar diesen Jahres gründete ich die XING-Gruppe gastroexpérience la saxe, mit dem Hintergrund, Gastronomen aus Sachsen zusammenzuführen und um einen Platz zum Erfahrungsaustausch zu schaffen. Um neue Mitglieder für meine Gruppe ausfindig zu machen, richtete ich einen Suchagenten bei XING ein, der mich wöchentlich über Neuanmeldungen aus der Branche informieren sollte. Woche für Woche bekam ich nun eine Mail von der Businessplattform – nur neue Mitglieder aus der Gastro-Branche waren keine dabei.
Das verwunderte mich schon sehr, nachdem man Meldungen wie diese und diese überall zu lesen und zu hören bekam. Also machte ich mir die Mühe und suchte nach Neuanmeldungen für jedes einzelne Bundesland in den letzten 30 Tagen. Das Ergebnis war dieses:

Und hier frage ich mich nun, ist der Gastronom von heute in die Welt des Onlinenetzwerkens noch nicht vorgedrungen, fehlt ihm die Zeit oder bevorzugt er eher die klassische Variante?
Oktober 24, 2008 at 9:12
Viele Gastronomenkollegen sehen das Netz (und vielleicht sogar Computer) als etwas ausserhalb ihres Berufs und Ihres Alltags stehendes. Es gilt bei den Kollegen verständlich zu machen, dass dies auch nur Werkzeuge sind und dass das klappern und vor allem: sich vernetzen! genauso zum Handwerk gehört wie excellentes Kochen und guter Service. Oft sind es doch die „jungen Wilden“, die es in Netzauftritten vormachen. Wirklich bloggen tun wohl eher die „mittelalterlichen“ Gastronomen. Gern lasse ich mich eines Besseren belehren…