Der Deutsche Hotel- und Gaststätten-verband (DEHOGA Bundesverband) und der Hotelverband Deutschland (IHA) begrüßen den Koalitionsvertrag, auf den sich CDU, CSU und FDP in der Nacht vom Freitag zum Samstag verständigt haben.
„Insbesondere die Senkung der Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen zum 1. Januar 2010 sorgt für Zuversicht in einer von der Krise stark betroffenen Branche“,
erklärt DEHOGA-Präsident Ernst Fischer. Damit erhielten Hotels und Gasthöfe wichtige Spielräume vor allem für dringend notwendige Investitionen. „Der reduzierte Mehrwertsteuersatz ist ein wichtiger Impuls für den Tourismusstandort Deutschland und beseitigt die bestehende Benachteiligung unserer Betriebe innerhalb Europas“, sagt Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes.
Bereits seit vielen Jahren gelten in 21 von 27 EU-Mitgliedstaaten reduzierte Mehrwertsteuersätze für die Hotelübernachtungen. Mit Ausnahme Dänemarks wenden alle Anrainerstaaten Deutschlands ermäßigte Sätze zwischen drei und zehn Prozent an.
„Die Senkung der Mehrwertsteuer für die Hotellerie betrachten wir als wichtigen Teilerfolg unserer jahrelangen Bemühungen, die umsatzsteuerliche Benachteiligung für Hotellerie und Gastronomie zu beseitigen“,
macht Fischer deutlich. Die jetzt gefundene Lösung sei „ein Kompromiss“, wobei offensichtlich das Volumen der Steuermindereinnahmen mit Blick auf die Haushaltslage eine andere Entscheidung derzeit nicht zugelassen habe.
Die Dehoga-Verbände hatten mit einer sehr erfolgreichen Unterschriftenaktion weitere politische Munition geliefert. Bislang wurden bei der Kampagne „Pro 7%“ wurden bislang über 143.000 Signets gesammelt – ein deutliches Signal.
Quelle: DEHOGA Bundesverband



Unter den sehr teuren Regionen sind der
Auch in Zeiten der Wirtschaftskrise bleibt die Reiselust bestehen. Laut dem Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes verzeichnet Sachsen gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein leichtes Minus von 0,2 Prozent bei den gewerblichen Übernachtungen. Bundesweit ging die Zahl der gewerblichen Übernachtungen um 1,6 Prozent zurück. Einzelne Regionen Sachsens erzielten in den ersten 6 Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar Zuwächse, wie das Vogtland (2,2%) und das Erzgebirge (1,4%). Auch die Sächsische Schweiz verzeichnete mit einem Rückgang von nur 0,4 Prozent noch ein über dem Bundesdurchschnitt liegendes Ergebnis. Eine ausgezeichnete Zwischenbilanz konnte die Ferien- und Kulturregion der Oberlausitz mit 264.982 Ankünften (+5,3% gegenüber dem Vorjahr) und 726.307 Übernachtungen (+5,6% gegenüber dem Vorjahr) für 2009 erzielen.






